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Ergotherapie: Aktivierende und rehabilitative Maßnahmen

Der Begriff Ergotherapie stammt aus dem griechischen und ist abgeleitet von "ergon", mit der Bedeutung von "tätig sein".

Wir alle wünschen uns ein selbständiges, unabhängiges Leben. Ein Leben, in dem wir die alltäglichen Dinge wie Körperpflege oder Essen aber auch unsere Mobilität, die Kommunikation miteinander aber auch die persönliche Interessen wie eine sportliche- oder musische Betätigung selbständig ausführen können.

Menschen mit chronischen Erkrankungen und Behinderungen können viele dieser selbstverständlichen Aktivitäten nicht mehr ausüben oder bewältigen. Unser ergotherapeutisches Angebot hilft, dass Sie wieder "tätig werden können" und bietet Ihnen auf der Grundlage einer sorgfältigen ergotherapeutischen Diagnostik umfangreiche, spaßbringende, aktivierende und rehabilitative Maßnahmen, damit Sie Ihren Alltag so selbstbestimmt und eigenverantwortlich wie möglich leben können.

Was ist eigentlich Ergotherapie? – Antwort gibt uns Nora Gralki, Ergotherapeutin am iuventas Hamm

Die Ergotherapie hilft Menschen jedes Alters, nach Krankheiten und Verletzungen oder durch Behinderung verloren gegangene oder noch nicht vorhandene Handlungsfähigkeit im Alltagsleben wieder zu erreichen.

Voraussetzung für eine erfolgreiche Behandlung ist, dass die körperlichen, geistigen und psychischen Funktionen weitgehend intakt sind. Es geht in der Ergotherapie aber nicht nur um die mechanische Wiederherstellung von Funktionen, sondern vor allem darum, dass der Betroffene seine verschiedenen Rollen und die damit verbundenen Aufgaben wieder einnehmen kann.

Wir Ergotherapeuten bei iuventas beziehen unsere Patienten aktiv in den therapeutischen Prozess ein. Dabei arbeiten wir gemeinsam mit dem Patienten die individuellen Zielsetzungen aus, um in kürzester Zeit die verlorene Selbstständigkeit und Unabhängigkeit wiederzuerlangen. Ein wichtiger Punkt dabei ist das sogenannte ATL-Training: Aktivitäten des täglichen Lebens.

Hierzu ein kleines Beispiel:
Ein 78-jähriger Patient bekam eine neue Hüfte. Für ihn war es die erste neue Hüfte und somit kam eine Vielzahl neuer Hürden auf ihn zu. Allein das Anziehen von Socken und Schuhen und die – sonst so einfache – Fortbewegung wurden zur neuen Herausforderung. Die Wasch- und Schlafgewohnheiten veränderten sich. Unsere Aufgabe bestand nun darin, diesen Patienten dabei zu unterstützen, nicht nur während der Therapieeinheit, sondern auch zu Hause sicher den Alltag bewältigen zu können.

Dazu gehörte zum einen die Versorgung mit Hilfsmitteln: In diesem Fall Unterarmgehhilfen, mit denen wir ihm den sicheren Umgang beim Laufen und Treppensteigen beibrachten. Außerdem bekam dieser Patient einen Sockenanzieher, der ihm dabei half, seine Socken wieder selbstständig anzuziehen. Kleine Hilfsmittel werden so zu einer großen Hilfe und Unterstützung im Alltag.

Dies ist nur ein kleiner Ausschnitt aus unserem Tätigkeitsbereich. Mir liegt es am Herzen, Ihnen einen kleinen Eindruck unserer Arbeit als Ergotherapeuten zu geben. Bei Fragen stehen Ihnen meine Kollegin Svenja Krautwald und ich jederzeit gern zur Seite.

 
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